Die Neujahrs-Entschuldigungskarte 2017


Der Innenstadtverein legt heuer zum zweiten Mal eine „Neujahrs Entschuldigungskarte“ auf.
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr war es logisch, auch heuer wieder dieses soziale Engagement zu zeigen.

„Ich freue mich sehr, dass Anton Christian als Künstler für die Neujahrs Entschuldigungskarte 2017 zur Verfügung steht. Er hat ein wunderbares Motiv geschaffen, dass sicher großen Absatz finden wird“, so Thomas Hudovernik, Obmann des Innenstadtvereins. Der Ertrag kommt zur Gänze der Aktion „Licht ins Dunkel“ und der „Tiroler Hospiz Gemeinschaft“ zu Gute.

Die auf 300 Exemplare limitierte, nummerierte und vom Künstler signierte Auflage macht die Karte zum Sammlerstück.

Der Künstler
ANTON CHRISTIAN
1940 in Innsbruck geboren
www.AntonChristian.com
300 Lithographien, 4 Farben von Hand auf 310 gr. Maschinen-Büttenkarton gedruckt.

Vom Künstler nummeriert (1/300 bis 300/300) und handsigniert. Die Druckplatten wurden nach dem Druck abgeschliffen, sodass kein Nachdruck möglich ist.

Wir bedanken uns beim Künstler Anton Christian, beim Antiquar und Galeristen Dieter Tausch, beim Kustos der Bibliothek des Tiroler Landesmuseums Ferdinandeum Roland Sila, bei der Steindruckerei Stecher und Stecher in Affenhausen und bei Hörtenbergdruck in Telfs für die umfassende Unterstützung bei der Realisierung.


Zum Hintergrund der „Entschuldigungskarte“:

Als vor knapp 200 Jahren in Innsbruck für das Jahr 1820 die erste Tiroler Neujahrs-Entschuldigungskarte aufgelegt wurde, reagierte die Bevölkerung begeistert. Denn der Kauf einer Karte ersetzte den von vielen als unangenehm empfundenen Neujahrsbesuch ärmerer Bevölkerungsschichten, welcher die vermögenden Innsbrucker verpflichtete, ein Almosen zu geben. Der Erlös aus dem Verkauf der Karten wiederum floss in soziale Projekte der Stadt – und so konnten bereits im ersten Jahr über 600 Karten verkauft werden. In den folgenden Jahren waren es dann jährlich über 2000 Karten, die einen Abnehmer fanden.

Die Käufer wiederum wurden in der Zeitung publiziert, was mit Sicherheit zum Verkaufserfolg beitrug.

Waren es zu Beginn meist religiöse Motive, die die relativ kleinformatigen Karten schmückten, so wurden aus den Neujahrsentschuldigungskarten zu Ende des 19. Jahrhunderts großformatige, dekorative und repräsentative Blätter. So finden sich etwa Stadtpläne, historische Gebäude oder Herrscherporträts.

Der Brauch setzte sich bald in ganz Tirol durch, sehr rasch folgten die anderen Städte Tirols und so sind heute über 60 Orte bekannt, die eigene Karten zum Verkauf anboten. Für Innsbruck ist zu erwähnen, dass Wilten, Amras, Pradl, Mariahilf, Mühlau und Hötting vor ihrer Eingemeindung eigene Karten auflegten. Auch wurden ab dem späten 19. Jahrhundert andere Verwendungszwecke für den Erlös gebräuchlich, in Pradl etwa wurde der Kirchenbauverein mit dem Ertrag bedient. Im Jahr 1936 wurde durch den Kirchenbau-Verein Hötting die bislang letzte bekannte Neujahrsentschuldigungskarte in Innsbruck aufgelegt.

Verkaufsstellen:
• Kaufhaus Tyrol, Info Point
• Tiroler Sparkasse, Sparkassenplatz 1
• by Fink’s man, RathausGalerien
• Miller United Optics, Meraner Straße 3
• Rolanda’s, Wilhelm-Greil-Straße 19
• Wagner’sche Buchhandlung, Museumstraße 4
• Innsbruck Information, Burggraben 3
• Arkadenhof, Maria-Theresien-Straße 34
• Adjuta GmbH, Erlerstraße 4, 2. Stock
• Zentral Apotheke, Anichstraße 2 a

Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit gerne an
Mag. Markus Wopfner
Schriftführer Innenstadtverein
markus.wopfner(at)innenstatdverein.at
+43 (0) 650/93 81 602